Forstlicher Wettbewerb 2019 in Wasserburg

Im April 2019 fand im Stadtgebiet von Wasserburg der Kreisentscheid im Forstlichen Wettbewerb statt. 40 Landwirtschaftslehrlinge stellten sich den Disziplinen aus Theorie und Praxis. Dabei wurden sie im Umgang mit der Motorsäge, im Pflanzen von jungen Waldbäumen und in ihrem forstlichen Fachwissen getestet.

Drei Disziplinen an der Motorsäge

An der Motorsäge mussten die Auszubildenden ihr Können gleich in drei Disziplinen unter Beweis stellen. Präzisionsschnitt, Kombinationsschnitt und Fällschnitt stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor große Herausforderungen. Bei allen Aufgaben stand vor allem auch die Einhaltung der Arbeitssicherheit im Vordergrund.

Pflanzung

Um nachhaltige Forstwirtschaft zu betreiben, müssen nicht nur Bäume gefällt, sondern auch wieder neue gepflanzt werden. Daher wurde von den jungen Landwirten auch die Pflanzung von mehreren Bäumen auf einer möglichst geraden Linie gefordert. Neben der ergonomischen Verwendung der Pflanzwerkzeuge wurde vor allem auf Kriterien wie die richtige Pflanztiefe, das Verfüllen des Pflanzloches oder eine mögliche Wurzelstauchung geachtet.

Wissenstest

Nicht nur der praktische Umgang mit der Motorsäge stand auf dem Programm, auch das Fachwissen über die Arbeit im Wald wurde abgefragt. Dazu zählten neben Fragen der Arbeitssicherheit und standortgerechten Baumartenwahl auch die Identifizierung verschiedener Baumarten und die Erkennung von Fraßbilder.

Siegerehrung

Im Anschluss an den Wettbewerb wurden die Sieger geehrt (von links):

Josef Forstner, Ausbildungsbetrieb Graf Josef Söchtenau
Martin Weber, Ausbildungsbetrieb Hermann Kurz, Bruckmühl
Thomas Mayr, Ausbildungsbetrieb Michael Nagl, Brannenburg
Johannes Schwarz, Ausbildungsbetrieb Thomas Guggenberger, Altbabensham