In der Miesbacher Oberlandhalle
27 Auszubildende treiben bei Kälberaufzuchtwettbewerb auf

Auszubildende führen Kälber in Oberlandhalle

27 Auszubildende trieben in der Oberlandhalle auf.

Im Rahmen der landwirtschaftlichen Ausbildung führte das AELF Rosenheim im April 2019 gemeinsam mit dem Zuchtverband Miesbach den traditionellen Kälberaufzuchtwettbewerb durch. Von 37 teilnehmenden Auszubildenden trieben 27 in der Oberlandhalle in Miesbach auf. Ihre Familien und Ausbilder begleiteten sie.

Das Thema des Wettbewerbes lautet: Wie ziehe ich ein Zuchtkalb erfolgreich auf? Denn die Kälberaufzucht ist von enormer Bedeutung für den Milcherzeuger, weil sie die Basis für langlebige, gesunde und leistungsbereite Milchkühe ist.
Dazu ga es einen theoretischen und einen praktischen Teil.
Leittext
Im Leittext müssen sämtliche Gegebenheiten und Daten ab der Geburt des Kalbes dokumentiert werden. Zu den Aufzeichnungen zur Abstammung, Geburtsverlauf, Erstellen eines Tränkeplanes, Kontrolle der Futteraufnahme und regelmäßige Wiegungen gehört auch ein wirtschaftliches Fazit.
Zusammenspiel Züchter Kalb
Bei der Vorführung im Ring präsentierten die Auszubildenden ihr Kalb in der Öffentlichkeit vor dem fachkundigen Publikum. Wichtig war neben dem Erscheinungsbild des Kalbes auch das Zusammenspiel zwischen Züchter und Kalb.
Sieger
Da sich die Auszubildenden und die Kälber von ihrer besten Seite zeigten, fiel den Preisrichtern Franz Gasteiger und Korbinian Rödig die Entscheidung schwer. Als Sieger setzten sich mit jeweils 99 von 100 möglichen Punkten Magdalena Freiberger aus Babensham und Martin Eisner aus Bad Feilnbach durch.
Herausragende Ergebnisse
Herausragend waren auch die weiteren Ergebnisse. 97 von 100 Punkten erzielten Seidel Michael (Bad Feilnbach), Josef Forstner (Stephanskirchen), Dominikus Tafertshofer (Wielenbach), Maximilian Kalteis (Ostermünchen) und Christoph Reif (Gstadt).